Salat wartet auf Wärme
In den ersten acht Wochen des Jahres 2009 waren Salate für die Verbraucher in Deutschland fast durchweg teurer als in den beiden Vorjahren. Im März dürfte der Einkauf wieder günstiger werden – vorausgesetzt das Wetter spielt mit.
Gründe für die hohen Salatpreise sind die seit Wochen vergleichsweise niedrigen Temperaturen und mangelnder Sonnenschein in den wichtigen Produktionsgebieten Spaniens, Italiens und Frankreichs, unseren wichtigsten Lieferländern im Winter. Dadurch hat sich das Wachstum der Salatpflanzen verzögert, und die Importmengen für den deutschen Markt fielen nicht übermäßig groß aus.
Je nach Witterungsverlauf kann sich diese Lage aber bereits im März schnell ändern. Steigende Temperaturen könnten den Salatkulturen einen Wachstumsschub verpassen und schnell für ein großes Angebot sorgen. Auch Salat aus deutschem Unterglasanbau wird es im Laufe des März in steigenden Mengen geben. Marktbestimmend bleiben aber zunächst die Importe.
Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 20.02.2009
